Band 6

Sebastian Stoppe

Unterwegs zu neuen Welten

Star Trek als politische Utopie

In den fast fĂŒnf Jahrzehnten, die seit der Ausstrahlung der Originalserie vergangen sind, hat sich Star Trek zu einem der bekanntesten popkulturellen PhĂ€nomene ĂŒberhaupt entwickelt. Captain Kirk oder Mr. Spock, Captain Picard oder der Androide Data haben lĂ€ngst Kultstatus erreicht und Technologien wie das Beamen oder der Warp-Antrieb befeuern noch immer die Phantasien von Millionen. Keine Frage: Star Trek gilt als Inbegriff von Science Fiction.

Genau dies zweifelt Sebastian Stoppe in diesem Buch an. Seine These: Bei Star Trek handelt es nicht um eine Science Fiction-ErzĂ€hlung, sondern um einen utopischen Text. Aber lĂ€sst sich ein Film- und TV-Franchise wie Star Trek ĂŒberhaupt mit klassischen, utopisch-literarischen Texten vergleichen? Gibt es so etwas wie eine Star Trek-Philosophie? Und wird bei Star Trek gar ein utopischer Gesellschaftsentwurf gezeigt?

Sebastian Stoppe ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UniversitÀtsbibliothek Leipzig. Er studierte Kommunikations- und Medienwissenschaft, Politikwissenschaft und Mittlere und Neuere Geschichte an der UniversitÀt Leipzig und wurde mit dieser Arbeit 2014 an der Martin-Luther-UniversitÀt Halle-Wittenberg zum Dr. phil. promoviert.
  • Verlag BĂŒchner, Darmstadt
  • Jahr 2014
  • ISBN 9783941310407 (Print), 9783941310612 (E-Book)